 |
Hallertau trifft Berlin |  |
Hallertau trifft Berlin – Erfolgreicher Auftritt auf der Grünen WocheEin sehr positives Fazit zieht Landrat Martin Wolf vom erstmaligen Auftritt des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm auf der Grünen Woche nach Abschluss der zehntägigen Messe.
„Die Bayernhalle war einer der großen Anziehungspunkte für die rund 420.000 Messebesucher und wir waren mitten drin“, so der Landrat. „Mitten in Bayern“ war auch das Motto, unter dem sich der Landkreis und fünf Städte und Marktgemeinden mit ihren kulturellen, wirtschaftlichen und touristischen Angeboten vorstellten.
Die Messebeteiligung als gemeinsamer Auftritt von Landkreis und Gemeinden mit dem Ziel, die touristische Entwicklung im Landkreis voranzubringen, war wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Präsentation. Der Gang durch über 30 Hallen dieser weltweit bedeutenden Plattform für Verbraucher und bei zahlreichen Fachveranstaltungen machte deutlich, dass der Tourismus ebenso wie die Ernährungsfragen und die Lebensformen im ländlichen Raum gewichtige Zukunftsthemen in unserer Gesellschaft darstellen.
Es wurde aber auch sichtbar, dass der Wettbewerb um die Gunst der (touristischen) Gäste intensiver wird. Dieser Herausforderung will sich auch der Landkreis mit seinen Kommunen stellen. „Wir haben mit vielen Betroffenen an einem gemeindeübergreifenden Konzept zu arbeiten, mit dem wir die Vielfalt an lebenswerten und attraktiven Möglichkeiten, die unsere Heimat bietet, für Urlauber wie für die eigene Bevölkerung noch besser vermarkten können. Berlin war dazu ein wichtiger Einstieg, die eigenen Positionen bewusst darzustellen und dem den Wettbewerbern zu vergleichen“, so Wolf.
Ähnlich wie der Landrat äußerten sich auch Bürgermeister und Kreisräte aller Fraktionen, die den Landkreistand auf der Grünen Woche in diesen Tagen besuchten. Pfaffenhofen ließ im Kreis der bayerischen Urlaubsregionen aufhorchen. Dies bestätigte auch die vielfache politische und verbandspolitische Prominenz, die sich am Stand des Landkreises ein Stelldichein gab.
Die Auftritte von fünf Landkreisbürgermeistern mit ihren Akteuren aus Verwaltung und Vereinen auf der Hauptbühne sowie im Standbereich zeugten vom touristischen Potenzial des Landkreises. Die Palette der Darbietungen war bunt und ansprechend. Mit Schäfflertanz und Stadtkapelle aus Pfaffenhofen gelang ein fulminanter Auftakt - die Eröffnungsgäste waren beeindruckt von deren Originalität und Präzision. „Selten waren in dieser Woche die Kameras der Besucher und Reporter so aktiv, wie bei diesen Darbietungen“, berichtet Standleiter und Pfaffenhofener Stadtrat Theo Abenstein.
Traditionelles über den Hopfen, von den Hopfenbotschafterinnen charmant und sachkundig vorgestellt, fand genauso das Interesse der Besucher, wie die moderne Museumskultur, die Manching und Wolnzach in den Mittelpunkt ihrer Beiträge gestellt hatten. Mit Kultur, Geschichte und Freizeitaktivitäten, in Bild und Ton sowie spielerisch in historischen Kostümen präsentiert, fanden Vohburg und Geisenfeld das Interesse der Besucher. Die Kreisstadt schließlich machte deutlich, dass sie nicht nur als die lebenswerteste Kleinstadt der Welt ausgezeichnet worden war. Sie empfahl sich auch als zentral gelegener und preiswerter Aufenthaltsort sowie günstiger Ausgangsstandort für alle denkbaren touristischen Aktivitäten zwischen München, Augsburg, Nürnberg und Regensburg.
Einen spektakulären Auftritt hatte Pater Lukas vom Kloster Scheyern, der mit einem interessanten Filmbeitrag, mit historischem Glockengeläut von der Mittagsglocke aus dem Kloster Kreuzgang sowie mit süffigem Klosterbier und Variationen von hochprozentigen Klosterbränden in der Bayernhalle die verschiedensten Sinne ansprach.
Den Abschluss bildete wieder der Landkreis, der das „Stromtreter-Projekt“ als neue, landkreisübergreifende Freizeitaktivität vorstellte und sich mit einem Preisrätsel über die Hallertau von den Berlinern verabschiedete.
Schon in den nächsten Wochen will Landrat Martin Wolf die Verantwortlichen aus Politik und Verbänden sowie die touristischen Dienstleister zusammenholen, um die Erfahrungen dieses ersten Auftretens des Landkreises unter dem Berliner Funkturm auszuwerten und über weitere Schritte und mögliche Optionen zu beraten.
Bildunterschrift:Das Interesse der Besucher war während der zehntägigen Messezeit ungebrochen.
Links zu dieser News