"Alle Jahre wieder..." – nein, ich rede hier nicht von Weihnachten, schließlich gibt es auch andere Dinge, die
sich jährlich wiederholen.
– Dazu gehört auch die DiscoNight in Eschelbach.
Wer kennt den dieser Party im Raum
Pfaffenhofen noch nicht?
Wie schon die Jahre zuvor, gab es also in der Ehrlhalle am letzten Samstag im Mai die DiscoNight und wie nicht anders zu
erwarten, wurde sie auch dieses Jahr zahlreich besucht. Als ich gegen 22 Uhr an der Party ankam, war ich noch etwas
skeptisch, doch diese Skepsis verschwand im Handumdrehen. Nach dem großen Fußballspiel, das auch bei der Party per
Leinwand live übertragen wurde, füllte sich die Halle mehr und mehr. Für 5 Euro Eintritt verschaffte man sich Zugang zu
den In- und Outdoor-Bereich. 
Das Wetter hat hier wirklich gut mitgespielt und so war es eine schöne lauwarme Sommernacht, bei der man schon gerne
im Außenbereich an der Bar stand und sich bei gedämmter Musik unterhielt. Wer dann doch lieber Party pur wollte, konnte
es in der Halle ordentlich krachen lassen. Mit großer Tanzfläche, die von den Bars umringt war, war dies kein Problem.
Am Ende der Halle war eine Cocktailbar aufgebaut. Aber natürlich gab es auch noch anderweitige Getränke zur Auswahl. Ob
nun Mix-Getränke, wie Flügerl oder Jacky-Cola und ähnlichem, oder auch Bier, Sekt bis hin zu den antialkoholischen Dingen,
war alles geboten. Die Preise lagen so um die 2 Euro pro Becher – für Parties ganz üblich – und zusätzlich noch 1,50 Euro Pfand.
Auch für den kleinen Hunger zwischendurch war gesorgt. Ob nun Pommes oder ein Brötchen, verhungern musste hier auch
keiner. Preise hier zwischen 2 und 3 Euro.
Musikalisch versorgten 2 DJs die Gäste mit allem möglichen Musikrichtungen. Etwas abgeschottet vom Publikum waren sie
oberhalb der Halle versteckt. Jedoch hörte man sie, mit so mancher Durchsage machten sie auf sich aufmerksam und
ermahnten eben mal einen Falschparker oder grüßten Geburtstagskinder. Also keine Sorge, es wurde nicht die ganze Party
gequasselt, schließlich stand im Vordergrund immer noch gute Musik. Nun scheiden sich bei dem Geschmack um gute
Musik natürlich die Geister. Der eine steht mehr auf House, der andere auf Black, der nächste auf Rock und wieder ein
anderer auf Party-Mukke. Geboten wurde eben alles und so musste man sich irgendwie an einen gewissen Ablauf halten.
So gab es eben vor 12 Uhr Black und House, danach Rock und Party-Mukke, dann ein paar Klassiker darauf und so weiter. 
So gegen 4 Uhr war dann aber leider auch für dieses Jahr die Party entgültig vorbei.
Jedoch begann auch schon gleich
bei manchen Gästen die Vorfreude aufs nächste Jahr. So wurden auch die Securitys von den Gästen so verabscheidet:
"Pfiad eich, bis nächst's Johr!" 
Text von Blonder Engel