Wenn man am Freitag Abend durch Manching gegangen ist, dann sind einem viele Einwohner in Tracht über den Weg gelaufen. Was ist da los? Richtig: Die Faschingsgesellschaft Manschuko Manching veranstaltet im Saal des Hotels "Manchinger Hof" die alljährliche Starkbiergaudi. An vier Terminen dieses Jahr werden Sketche gespielt und mit dem richtigen Getränk die Fastenzeit gefeiert.
Mit 6 Euro war man dabei, musste sich aber beeilen, da die Karten innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren.
Auftakt war das offizielle Anzapfen des Starkbierfasses durch den 1.Präsidenten Thomas Leistritz. Mit nur drei Schlägen beförderte er den Zapfhahn in das Fass und schon wurden die ersten Humpen mit dem leckeren Gerstensaft unter den Gästen verteilt.
Nach der Stärkung mit einer deftigen Brotzeit, einer Schweinshaxe oder anderen Köstlichkeiten, lecker zubereitet im Manchinger Hof, und dem passenden Schluck Bier, eröffnete Bruder Barnabas gespielt von Ralf Winkelbeiner mit dem ersten Akt das Programm des Abends. Er gab Aufschluss über die Aktionen des letzten Jahres und derbleckte angemessen die Manchinger Politik und -er.
Im zweiten Akt wurden dann Sketche zum Besten gegeben. Ob es "Altbayerisch für Anfänger", wo kleine kulturelle Eigenheiten den "nicht-Bayern" vorgestellt und fachgerecht übersetzt wurden, oder ein "Tierischer Talk" zwischen zwei Schildkröten war. Ob es kleine Gstanzl von der Feuerwehr waren, der Flitzer bei "Nackt im Taxi", oder eine kleine Gesprächsrunde, bei der es viel Bier für den Moderator gab, jeder der kleinen Sketche begeisterte die Gäste, die ausgelassen mitlachten und damit eine ausgezeichnete Stimmung herrschte.
Nach dem offiziellen Showteil wurde die Bar eröffnet und zum gemeinsamen Smalltalk fleißig genutzt.
Alles in Allem war es ein gelungener Abend mit viel Spass und leckerem Starkbier. Die Manschukaner lassen sich immer wieder etwas einfallen und begeistern damit das Publikum. Dabei muss ein großes Lob an die Schauspieler ausgesprochen werden, die ihre Sache mit sehr viel Spass und Freude wirklich gut machen. Da bleibt nur zu sagen: Weiter so!
Text von c0libri